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Mär
25

Yannick Holtz - Zwischen Campus und Stadion

Veröffentlicht in: Beiträge

 Yannick Holtz

Als die Deutsche Fußballnationalmannschaft am 30. Juni 1996 im ehrwürdigen Londoner Wembleystadion Europameister wurde, saß der damals fünfjährige Yannick Holtz aus Hennstedt-Ulzburg, wie viele andere Deutsche auch, vor dem heimischen Fernseher und war vor allem von einem Mann beeindruckt: Andreas Köpke. Der Nationalkeeper ließ im gesamten Turnier nur drei Gegentreffer zu. Zu dieser Zeit war es auch, als in Yannick der Wunsch aufkam, eines Tages selbst als Torhüter in Erscheinung zu treten.

Beitrag gesehen in der FlensTown TV Ausgabe vom 2. April 2013


So fand er mit dem FC Union Ulzburg seinen ersten Fußballverein, dem er bis zu D-Jugend die Treue hielt, bevor er zum Erzrivalen SV Hennstedt-Rhen wechselte. Dass er eines Tages tatsächlich Torwart werden würde, wie sein Vorbild Andy Köpke, war damals allerdings noch nicht klar. Erst als bei einem Training die Stammtorhüter nicht anwesend waren, wurde Yannick von seinen Trainern ins Tor gestellt. Hier entdeckten die Verantwortlichen sofort sein Talent und seine Freude an dieser Position, so dass er diesen Platz nicht mehr hergab. Selbst als die Vereine 2009 fusionierten setzte sich der heute 21-jährige Yannick durch und behielt seinen Stammplatz - bist hoch in die Schleswig-Holstein-Liga, wo er für den SV Hennstedt-Ulzburg eingie Siege festhielt und manch höhere Niederlage mit seiner vorhandenen Klasse verhinderte.

Nach seinem Abitur ging es für Yannick in die Fördestadt. An der Universität Flensburg begann er zum Sommersemester 2011/2012 sein Studium in Sport und Geschichte auf Lehramt. Befürchtungen, dass er im Studium keine Zeit mehr für seinen geliebten Sport haben könnte, blieben aus. „Das Studium ist nicht so Zeitraubend und Abends haben wir so gut wie nie Vorlesungen oder Seminare. Von daher geht das alles sehr gut.“
Sehr gut lief es für Yannick auch in seinem neuen Verein. Beim Traditionsverein Flensburg 08 fand der sympathische Keeper eine neue Heimat. Vom Trainerteam und Mitspielern wurde er gleichermaßen gut aufgenommen. „Wir machen auch außerhalb des Trainings mal etwas zusammen, machen FIFA-Turniere oder gucken zusammen Fußball.“

Obwohl für Yannick das Training und der Spielbetrieb bei 08 keine große Umstellung bedeuteten, war der Wechsel für ihn dennoch ein großer Schritt. Erstmals musste er in einem neuen Verein Fuß fassen. „In Hennstedt-Ulzburg war es natürlich so, dass ich jeden und jeder mich kannte, wodurch alles noch etwas familiärer war.“

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Trotz Konkurrenz von gleich zwei starken Torhütern, setzte sich Yannick auch hier auf Anhieb durch und sicherte sich einen Stammplatz mit vielen Einsatzzeiten. Wer am Ende spielt, entscheidet aber das Abschlusstraining. „Natürlich will ich viele Spiele machen, aber ich verstehe mich mit den anderen beiden auch ganz gut, so dass ich den auch mal ein Spiel gönne“, erzählt uns Yannick. „Oder mehrere“, fügt er schmunzelnd hinzu und verweist auf die großartigen Reflexe auf der Linie von seinem Kollegen Nick Schmidt, von denen sich manch anderer Torhüter noch eine Scheibe von abschneiden kann.

In seiner ersten Saison bei den Blau-Gelben würde sich Yannick, der heute Iker Casillas von Real Madrid als Vorbild hat, über eine erfolgreiche Qualifikation für das Hallenmasters in der Ostseehalle in Kiel freuen. Am Ende der Saison hofft er auf einen Platz unter den sechs besten Teams der Liga.


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